Mit Hip-Hop, Rumba und Hollywood für den Frieden – Der „Peace one Day“ in Goma

Botschaft Kinshasa Bild vergrößern (© Botschaft Kinshasa) Am Sonntag, 21. September 2014, haben Kongolesen und Vertreter der internationalen Gemeinschaft gemeinsam den „Peace one Day“ gefeiert. Der extra für den Anlass gesperrte Flughafen von Goma bot in Kombination mit der sich im Hintergrund abzeichnenden Vulkanlandschaft eine atemberaubende Kulisse für ein ebenso spektakuläres Musikprogramm.  Die Veranstaltung, die von Hollywoodstar Jude Law als Friedensbotschafter moderiert wurde, konnte viele tausend junge und auch ältere Menschen aller couleur begeistern und zum ausgelassenen Tanzen bewegen. Für die Botschaft nahm Presse- und Politikreferent Christian Becker teil und konnte bei bestem Wetter kräftig mitfeiern. Musikalisch wurde dabei ein Querschnitt durch unterschiedlichen Musikstile geboten: von Rumba, über Hip-Hop über traditionelle Gesangs- und Tanzeinlagen war für jeden etwas dabei. Besonders gefeiert wurde Musik-Superstar Akon, der wie Jude Law eigens für das Friedens-Konzert aus den USA nach Goma eingeflogen war. Im  Mittelpunkt stand das friedliche Miteinander. Es ging bei der Veranstaltung, die live in die ganze Welt übertragen wurde, vor allem darum, ein Signal über den Globus zu senden: jenseits von Krieg, Konflikten und Spannungen kommen die Menschen zusammen und feiern gemeinsam den Frieden, proaktiv und mit viel Energie.  Ein Sieg der Idee, ein Symbol der Hoffnungen für viele gerührte Anwesende. Monusco-Chef Martin Kobler ergriff in diesem Kontext zwischen den musikalischen Darbietungen das Wort, um auch die FDLR dazu zu ermutigen, die Waffen fallen zu lassen und das Land dem Frieden einen wichtigen Schritt näher zu bringen. Zurück geht die Idee des „Peace one Day“ auf eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen von 1981 (Res. 36/37), die damals mit dem 19.9. eines jeden Jahres einen Tag des Friedens einrichtete.

Der „Peace one Day“ in Goma

Botschaft Kinshasa