Früchte der Partnerschaft der Genossenschaft COPROCOM mit der deutschen Botschaft

Botschaft Kinshasa Bild vergrößern (© Botschaft Kinshasa) Die Kaffee- und Kakaogenossenschaft "Coopérative de production et commercialisation café et cacao" (COPROCOM) bei Tshela, Provinz Zentralkongo, erhielt am 2. und 3. November 2015 Besuch aus Kinshasa: Der deutsche Botschafter Wolfgang Manig und die für Kleinstprojekte der deutschen Botschaft zuständige Diplomatin Gabriele Manig unterrichteten sich über die Erfolge beim Anbau und der Vermarktung von Kaffee und Kakao. Die deutsche Botschaft hat mit insgesamt 18600 US-Dollar die Pläne der COPROCOM unterstützt, den Kaffee- und Kakaoanbau in der traditionsreichen Kaffeeregion wieder zu beleben. Der Senior-Experten-Service der deutschen Wirtschaft hat einen Fachmann für Kaffee und Kakao entsandt, der den mittlerweile 655 Genossenschaftsbauern mit Rat und Tat bei der Auswahl der richtigen Sorten, der Aufzucht und der Anlage von Plantagen beiseite steht. Jetzt gibt es erste Ernten des dort erzeugten Kaffees. Der Kaffee ist vom Kongolesischen Kaffeeinstitut (Office nationale de café) als "maxima prima" zertifiziert worden. Botschaft Kinshasa Bild vergrößern (© Botschaft Kinshasa) Nach der Trocknung werden die Kaffeebeeren nach Boma transportiert, wo sie geschält und für den Export nach Deutschland verpackt werden. Die deutschen Kaffeehändler erwarten, dass der fair gehandelte Kaffee bei bewussten Verbrauchern reißenden Absatz finden wird - die Einnahmen kommen direkt der Genossenschaft und ihren Mitgliedern zugute! Die Genossenschaftsbauern erwarten, dass sie nach drei Jahren den Erfolg mit dem Kakao wiederholen können - so lange dauert es, bis die frischen Setzlinge erstmals Früchte tragen.

Botschafter Manig besuchte noch ein weiteres von der Botschaft gefördertes Vorhaben: in Nsioni unterstützt die Botschaft das Zentrum zur Förderung der Gesundheit in Kangu-Mayumba ("berps"). Unter der Leitung des Mediziners Dr. Jacques Courtejoie entstehen dort Materialien für die Gesundheitserziehung der Bevölkerung sowie zur Aus- und Weiterbildung von Ärzten und medizinischem Fachpersonal.

Kaffee und Kakao schaffen Arbeitsplätze

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