Eröffnung des Hauses für Entwicklungszusammenarbeit in Bukavu

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In Anwesenheit des deutschen Botschafters in der Demokratischen Republik Kongo Dr. Wolfgang Manig, des Gouverneurs der Provinz Süd-Kivu, Marcellin Chishambo und vieler Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft wurde am 26. Juni 2013 ein Haus für Entwicklungszusammenarbeit in Bukavu, Provinz Sud-Kivu, eröffnet.

Die Provinz Süd-Kivu ist für die deutsch-kongolesische Entwicklungszusammenarbeit von besonderer Wichtigkeit. Die Eröffnung eines "deutschen Hauses" bedeutet einen neuen Meilenstein für das deutsche Engagement in Süd-Kivu, das auf eine langjährige Geschichte zurückblickt und auch in schwierigen Zeiten nicht unterbrochen wurde.

Unter dem Dach dieses neuen Hauses werden wichtige Programme koordiniert, insbesondere das Programm für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und der nachhaltigen Waldbewirtschaftung, das Programm für den wirtschaftlichen Wiedereingliederung von benachteiligten Jugendlichen der Provinzen Maniema und Süd-Kivu und die Stärkung des Gesundheitssektors. Dabei wird es also um die gleichzeitige Abwicklung verschiedener Programmen gehen, durch ihre jeweiligen deutschen Akteure, die am Aufbau von Kapazitäten in verschiedenen Bereichen für die Entwicklung der Demokratischen Republik Kongo beteiligt sind. In seiner Rede erklärte der deutsche Botschafter, Dr. Wolfgang Manig,: "Die Tatsache, dass wir zusammen gekommen sind, um dieses Haus zu eröffnen, ist in unserer bilateralen Entwicklungszusammenarbeit der beste Beweis für das Engagement der Bundesrepublik Deutschland, im Prozess des Wiederaufbaus und der Entwicklung der Provinz Süd-Kivu und der Demokratischen Republik Kongo im Allgemeinen. "

Die Demokratische Republik Kongo ist ein wichtiger Partner für Deutschland in Afrika. Als einen der wichtigsten Geber in der Demokratischen Republik Kongo, hat Deutschland in den letzten bilateralen Verhandlungen einen neuen Fonds in Höhe von 105.300.000 € für das Jahr 2013 zur Verfügung gestellt. Priorität in der deutsch-kongolesischen Zusammenarbeit sind der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen (Wälder, Biodiversität, Bergbau), Wasser und Abwasser sowie Mikrofinanzierungen. Die Schwerpunkte im Osten des Lande konzentrieren sich vor allem auf die Provinzen Kivu und Maniema.

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