Deutschland unterstützt kongolesische Polizei bei Bekämpfung von sexueller Gewalt

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Bei einem Arbeitsbesuch in der Provinzhauptstadt Goma (Nord-Kivu) konnten sich Botschafter Manig und der für die Region der Großen Seen im Auswärtigen Amt zuständige Referatsleiter, Herr Veltin, einen direkten Einblick in die Arbeit der kongolesischen Polizei verschaffen.

Sie besuchten eine Polizeistation der Sondereinheit der kongolesischen Polizei zur Bekämpfung von sexueller Gewalt. Die Polizeistation wurde mit Hilfe der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GiZ) und mit Mitteln des Auswärtigen Amts renoviert und ausgestattet. Darüber hinaus erhielten die dort arbeitenden Polizisten Fortbildungen in Bezug auf Fahndungstechniken sowie Zeugen- und Opferbefragungen.

„Die Bevölkerung hat nun mehr Vertrauen in die Polizei gewonnen. Mehr und mehr Opfer sexueller Gewalt wenden sich an uns, denn sie wissen, hier wird ihnen schnell und gut geholfen“, erklärt Major Bodeli, Leiter der Dienststelle. Botschaft Kinshasa Bild vergrößern (© Botschaft Kinshasa)

Deutschland setzt sich für die Reform der Polizei im Kongo ein. Ein Schwerpunkt ist dabei die Bekämpfung von sexueller Gewalt. Das Auswärtige Amt stellt der GiZ für diese Arbeit für die Jahre 2013-2015 insgesamt 2,25 Mio. EUR zur Verfügung.

Bekämpfung von sexueller Gewalt

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