Die deutsche Bundesregierung unterstützt Caritas mit 3,0 Millionen Euro

Caritas Bild vergrößern Caritas (© Ambassade d'Allemagne) Pressemitteilung vom 12.04.2016

Die deutsche Bundes-regierung unterstützt Caritas International mit Mitteln des Auswärtigen Amts in Höhe von 3,0 Millionen Euro bei der Durchführung des Projektes „Multisektorale Unterstützung für Flüchtlinge aus der Zentralafrikanischen Republik und die aufnehmenden Gemeinden Libenge, Zongo, Mobayi Mbongo und Bosobolo in der Provinz Equateur“, das bis Ende des Jahres 2017 umgesetzt werden soll.

Auch das Welternährungsprogramm (WFP/PAM) hatte bereits für seine Projekte in den Flüchtlingslagern und mit den Gastfamilien allein im vergangenen Jahr 6,2 Millionen Euro von der deutschen Bundesregierung erhalten.  Deutschland ist damit einer der wenigen großen Geber  in der nach wie vor vernachlässigten ehemaligen Provinz Equateur sehr aktiv und wird sein Engagement fortsetzen, solange es den Flüchtlingen aus der Zentralafrikanischen Republik nicht möglich ist, in ihre Heimat zurückzukehren.

Botschafter Dr. Wolfgang Manig hatte im Juli 2015 gemeinsam mit seinem Pressereferenten Dr. Christian Becker die Projektregion bereist. Im März 2016 erfolgte zudem eine Evaluierungsmission des Referats für Humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amts, die unter anderem in die hier genannte Projektregion führte und auch dazu beigetragen hat, dass weitere Mittel für die Region freigegeben wurden.

Der große Zustrom an Flüchtlingen aus der Zentralafrikanischen Republik in Folge der kriegerischen Auseinandersetzungen dort hatte in Nord- und Südubangi zu erheblichen Engpässen bei der Versorgung von Nahrungsmitteln etc. geführt. Der UNHCR geht davon aus, dass frühestens Ende 2017 ein Teil der Flüchtlinge in seine Heimat zurückkehren können wird.

Die deutsche Bundesregierung unterstützt Caritas mit 3,0 Millionen Euro

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