Hilfs,- Präventions- und Kooperationsmaßnahmen in der Demokratischen Republik Kongo

Die deutsche Bundesregierung unterstützt das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) mit Mitteln des Auswärtigen Amts in Höhe von 1,5 Millionen Euro bei der Durchführung des Projektes „Hilfs,- Präventions- und Kooperationsmaßnahmen in der Demokratischen Republik Kongo“, das bis Ende des Jahres 2015 umgesetzt werden soll.

Nach wie vor kämpfen die kongolesischen Truppen in Zusammenarbeit mit der UN Friedensmission MONUSCO gegen mehrere bewaffnete Gruppen im ganzen Land. Auch die Spannungen zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen und Kämpfe zwischen bewaffneten Gruppen dauern an. Diese Gewalt führt zur Zerstörung von Existenzen und Vertreibung. Auch wenn die Zahl der Vertriebenen insgesamt zurückgeht, führen die Auseinandersetzungen nach wie vor zur Entwurzelung tausender Menschen und verhindern die Rückkehr bereits Vertriebener in ihre Heimat.

Das IKRK unterstützt die Menschen in Not vor allem in den am schwersten betroffenen Regionen Katanga, Nord- und Südkivu mit einer Vielzahl von interdisziplinären Maßnahmen. Das hier unterstützte Projekt soll zum Schutz von Vertriebenen und deren Existenzsicherung beitragen, deren Gesundheitsversorgung sicherstellen, sie mit Wasser und Grundnahrungsmitteln versorgen und ihnen eine Perspektive geben. Das Vorhaben des IRKR beinhaltet konkret den Bau von Gesundheitszentren, die Verteilung von Hilfsgütern, die Wiederherstellung von Brunnenanlagen und eine Vielzahl weiterer Maßnahmen.

Gleichzeitig werden als Präventionsmaßnahme die Grundsätze des Humanitären Völkerrechts vermittelt. Über religiöse Vorbildfiguren, Jugendgruppen, akademische Institutionen und die Medien soll Bewusstsein geschaffen und sichergestellt werden, dass alle Beteiligten die Grundsätze kennen und bei ihren Entscheidungen berücksichtigen.

Die entsprechende Förderung des Projekts des IKRK reiht sich in das fortgesetzte Engagement Deutschlands in den Krisenregionen der Demokratischen Republik Kongo ein, wo sich Deutschland über humanitäre Hilfe und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit einsetzt. Das IKRK, das bereits seit 1960 in der D.R. Kongo aktiv ist, ist dabei ein verlässlicher und erfahrener Partner.

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