Hilfsgüter für Vertriebene und Rückkehrerfamilien in der Provinz Nord-Kivu.

Diakonie Katastrophenhilfe (© Diakonie Katastrophenhilfe)

Das Auswärtige Amt hat am 29. Januar eine Zuwendung in Höhe von 537.300 € für Nahrungsmittel, Haushaltsgegenstände, Bau- und Reparationsmaterial an 24.000 Menschen im Territorium Lubero bewilligt. Die Hilfsmaßnahme läuft über ein halbes Jahr und wird von der Diakonie Katastrophenhilfe in Zusammenarbeit mit der lokalen Hilfsorganisation  "Programme d'Appui aux Pygmées" durchgeführt.

Dies ist das dritte Projekt deutscher Hilfsorganisationen, das für humanitäre Hilfsmaßnahmen in der Demokratischen Republik Kongo eine Zuwendung erfährt.

Die Demokratische Republik Kongo ist ein Schwerpunkt deutscher humanitärer Hilfe. Aufgrund fortdauernder gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Regierungskräften und Milizen ist die Zivilbevölkerung häufig Opfer von Plünderungen, Vertreibungen und Gewalt. Die Betreuung von Binnenflüchtlingen und die medizinische Notversorgung stehen im Vordergrund deutscher humanitärer Hilfe.