Weitere Nothilfe für die Zivilbevölkerung im Osten des Landes

Oxfam - Deutschland e.V. Bild vergrößern (© Oxfam - Deutschland e.V.) Mit einer Zuwendung in Höhe rund 250 000 € hilft die Bundesrepublik Deutschland der Bevölkerung im Osten der DR Kongo, die weiterhin mit politischer Instabilität, kriegerischen Auseinandersetzungen und Armut konfrontiert ist. Bei der Projektregion handelt es sich um das besonders schwer erreichbare bergische Territorium Itombwe, an der Grenze zum Territorium Fizi, Süd-Kivu. Die Zuwendung soll etwa 12.000 Menschen in 2000 Familien zugute kommen, die akute Not leiden, durch Ernäherungssicherung, Trinkwasserversorgung, Verteilung von Hilfsgütern und Wiederaufnahme von landwirtschaftlichen Aktivitäten. Insbesondere sollen Frauen und Schwangere begünstigt werden, die dringend Kleidung und Hygieneartikel benötigen.

Bereits im Jahr 2012 haben UGEAFI und OXFAM mithilfe finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes rückkehrende Binnenflüchtlinge in Itombwe mit Hilfsgütern, Saatgut und landwirtschaftlichen Schulungen unterstützt. Für die Ernährungssicherung gab es Saatgut, das mittlerweile aufgegangen ist: Felder mit Mais, Kartoffeln und Bohnen, Gärten mit Zwiebeln und Kohl. Die Menschen sind besonders dankbar dafür, dass es sich um neue frühkeimende Sorten handelt. Sie planen, davon auch eigenes Saatgut zu produzieren, um auch in Zukunft gute Ernten zu erzielen und dann wieder Überschüsse verkaufen zu können.  

Besondere Dringlichkeit stellt die Trinkwasserversorung dar. So werden zurzeit Quellen eingefasst, damit die Menschen an sauberes Trinkwasser gelangen und Durchfallerkrankungen vermieden werden können. Oxfam - Deutschland e.V. Bild vergrößern (© Oxfam - Deutschland e.V.)

OXFAM Deutschland eV ist mit seiner kongolesischen Partnerorganisation derzeit die einzige Organisation, die die notleidenden Menschen in Itombwe erreicht, nicht zuletzt aufgrund der desolaten Straßenverbindungen und des hohen Risikos, sich in abgelegene Gebiete zu begeben.
Die Demokratische Republik Kongo ist ein Schwerpunkt deutscher humanitärer Hilfe. Aufgrund fortdauernder gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Regierungskräften und Milizen ist die Zivilbevölkerung häufig Opfer von Plünderungen, Vertreibungen und Gewalt. Die Betreuung von Binnenflüchtlingen und die medizinische Notversorgung stehen im Vordergrund deutscher humanitärer Hilfe.

Humanitäre Hilfe 2013-2014

Botschaft Kinshasa