Die deutsche Bundesregierung unterstützt Médicins Sans Frontières (MSF)

Médicins Sans Frontières Bild vergrößern Médicins sans Frontières (© Ambassade d'Allemagne)

Pressemitteilung vom 12. April 2016 - 

Die deutsche Bundesregierung unterstützt Médecins Sans Frontières (MSF) mit Mitteln des Auswärtigen Amts in Höhe von 250.000,- Euro bei der Durchführung des Projektes „Medizinische Versorgung der von Konflikten betroffenen Bevölkerung von Geti, Provinz Orientale, D.R. Kongo“, das bis Ende des Jahres 2016 umgesetzt werden soll.

In der Region des Projekts kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den kongolesischen Streitkräften (FARDC) und der Rebellenmiliz FRPI. Dabei werden immer wieder Menschen der örtlichen Gemeinden Opfer von Plünderungen, Vergewaltigungen und Ermordungen. Die Menschen in der Region leiden unter der Gewalt und der wiederholten Vertreibung. Der Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung in der Region bleibt erschwert. Die Distanz zwischen einigen Dörfern und der nächsten Gesundheitseinrichtung ist teilweise so groß, dass es Erkrankten, insbesondere solchen in bedenklicher Verfassung, nicht möglich ist, rechtzeitig in einer solchen Einrichtung anzukommen. Genau hier setzen die Maßnahmen des genannten Projekts von MSF an.  Vorgesehen ist unter anderem die Einrichtung mobiler Kliniken, sowie die Stärkung des bereits vorhandenen Krankenhauses in Geti durch Versorgungsgüter, neue Ausstattung und Schulungen

Die deutsche Bundesregierung unterstützt Médicins Sans Frontières (MSF)

Ambassade d'Allemagne