Deutsche Menschenrechtspolitik

Das kongolesische Schulprojekt „Petite Flamme“ erhält Preis für Menschenwürde

Zum sechsten Mal wurde in Berlin der Roland Berger Preis für Menschenwürde verliehen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Preisverleihung stand aus aktuellem Anlass das Thema Flüchtlinge. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hielt die Laudatio, gemeinsam mit dem ehemaligen Präsidenten der Europäischen Kommission Prof. Dr. Romano Prodi, Mitglied im Preisvergabekomitee der Roland Berger Stiftung, und Stifter Prof. Dr. h.c. Roland Berger zeichnete er die Preisträger aus.

Raif Badawi - Gewinner des Freedom of Speech Awards

"Deutsche Welle Freedom of Speech Award geht an Raif Badawi"

Der in Saudi-Arabien inhaftierte Blogger Raif Badawi erhält den „Deutsche Welle Freedom of Speech Award“, den der deutsche Auslandssender in diesem Jahr erstmals ausgelobt hat. Die DW vergibt den Preis im Rahmen der internationalen Online-Awards „The Bobs – Best of Online Activism“.

Deutscher Menschenrechtsbeauftragter in der DR Kongo

Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, der Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer, bereiste vom 25. bis 29. April 2014 die Provinzen Nordkivu und Kinshasa.

Deutscher Medienpreis Entwicklungspolitik

Deutscher Medienpreis Entwicklungspolitik verliehen

Für herausragende Arbeiten zum Thema Menschenrechte und Entwicklung sind in Berlin sieben Journalistinnen und Journalisten mit dem Deutschen Medienpreis Entwicklungspolitik ausgezeichnet worden, den das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Deutsche Welle (DW) gemeinsam vergeben. Der Deutsche Medienpreis Entwicklungspolitik würdigt Journalisten, die ihre Unabhängigkeit bewahren, menschenrechtspolitische Themen aufgreifen und Probleme aufdecken, über die sonst wenig oder gar nicht berichtet wird. Er zeichnet Mut und Engagement aus und Menschen, die sich für die Achtung, den Schutz und die Gewährleistung von Menschenrechten einsetzen und daran erinnern, dass beispielsweise Zugang zu Bildung oder Chancengleichheit universelle Rechte sind.

Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, Schweiz/Genf

Internationale Grundsätze

Deutsche Menschenrechtspolitik folgt einer konkreten Verpflichtung: Menschen vor Verletzungen ihrer Rechte und Grundfreiheiten schützen.

Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen

Aktionsfelder

Menschenrechte haben viele Gesichter. Kinder, Frauen, Aktivisten, Behinderte, Opfer von Folter und Menschenhandel - sie alle benötigen besonderen Schutz.

Plakat - Öffentliche Anhörung

Menschenrechtspolitik in Deutschland

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (VN) überprüft regelmäßig die Menschenrechtssituation in allen VN-Mitgliedsstaaten. Im April 2013 wird Deutschland zum zweiten Mal im Rahmen des sogenannten UPR-Verfahrens (Universal Periodic Review) überprüft. Dazu legt die Bundesregierung einen Bericht vor, den sie im Vorfeld auch öffentlich mit Nichtregierungsorganisationen und Bürgern diskutiert hat. Die Anhörung fand am 5. Dezember unter Leitung von Markus Löning, dem Menschenrechts­beauftragten der Bundesregierung, statt.