Das kongolesische Schulprojekt „Petite Flamme“ erhält Preis für Menschenwürde

Bild vergrößern Zum sechsten Mal wurde in Berlin der Roland Berger Preis für Menschenwürde verliehen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Preisverleihung stand aus aktuellem Anlass das Thema Flüchtlinge. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hielt die Laudatio, gemeinsam mit dem ehemaligen Präsidenten der Europäischen Kommission Prof. Dr. Romano Prodi, Mitglied im Preisvergabekomitee der Roland Berger Stiftung, und Stifter Prof. Dr. h.c. Roland Berger zeichnete er die Preisträger aus.

Zu den drei Preisträgern zählte das kongolesische Schulprojekt "Petite Flamme", das Außenminister Frank-Walter Steinmeier im Rahmen der Preisverleihung mit folgenden Worten vorstellte:

"Die dritte Organisation, die wir heute ehren, setzt sich dafür ein, dass Menschen gar nicht erst zu Flüchtlingen werden müssen. Das Projekt „Petite Flamme“ in der Demokratischen Republik Kongo ermöglicht hunderten Kindern aus den Slums in Kinshasa den Schulbesuch. Gegründet von der christlichen Fokolar-Bewegung unter Leitung der Theologin Monika-Maria Wolff, begann dieses Schulprojekt vor rund 20 Jahren zunächst mit 25 Kindern in einem ausgeplünderten Schulgebäude. Heute betreibt „Petite Flamme“ Schulen für 2.200 Schüler in den Armenvierteln Kinshasas und im Umland. Sie verschaffen diesen Kindern damit Zugang zu dem Gut, was für sie die allergrößten Chancen birgt: Bildung. Sie geben ihnen damit Hoffnung auf eine bessere Zukunft -  bei sich zu Hause, im eigenen Land!"

Botschafter Dr. Wolfgang Manig lud die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Sozialprojektes "Petite Flamme" in die Botschaft Kinshasa ein, um die Preisverleihung per Internet in Live-Streaming mitzuverfolgen.