Besuch Botschafter Dr. Manig in die Provinz Bas-Congo: Ausbildung benachteiligter Jugendlicher eröffnet Zukunftschancen für die ganze Provinz

Im Februar 2014 besuchte Botschafter Dr. Wolfgang Manig mit seiner Delegation die Provinz Bas-Congo. Dabei wurde er vom Gouverneur in Matadi empfangen, mit dem er einen regen, freundschaftlichen Gedankenaustausch führte.

Zusammen mit Würdenträgern und dem Frauen- und Familiendienst der „Eglise du Christ au Congo“ eröffnete Botschafter Manig feierlich einen von der Botschaft finanzierten Erweiterungsbau des Ausbildungszentrums für benachteiligte Jugendliche in Madati.

Die Fortsetzung der Reise ging in die erste Verwaltungshauptstadt des Kongo nach Boma. Dort hatte die Botschaft bereits 2006 Teile des Waisenhauses CREROEA finanziert. Inzwischen sind Schul- und weitere Gebäude durch Spendengelder hinzugekommen, die Not und der Mangel sind jedoch ganz offensichtlich: Es fehlt an allen „Ecken und Kanten“, um den Kindern ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen. Botschafter Manig würdigte den aufopfernden Einsatz von Père Antoine Lutete und seiner Frau, die CREROEA gemeinsam leiten.

Bei beiden Projektbesuchen hob hervor, dass die Ausbildung junger Menschen in der DR Kongo die wichtigste Herausforderung an die Zukunft sei. Beide Projekte verdienten deshalb die besondere Aufmerksamkeit der deutschen Botschaft. Die Provinz Bas-Congo verfügt mit diesen Ausbildungseinrichtungen für benachteiligte Kinder und Jugendliche über hervorragende Einrichtungen zu ihrer Entwicklung. Botschafter Manig lud die in der DR Kongo tätigen Wirtschaftsunternehmen ein, sich ebenfalls bei solchen Projekten zu engagieren. Die Einrichtungen forderte er auf, Netzwerke zu bilden, damit Waisenkinder nach Beendigug ihrer Schulausbildung Anschluss an die Berufsausbildung fänden.

Außerdem unterrichtete sich Botschafter Manig über die Entwicklung des Hafens der Stadt Matadi sowie über die Abwicklung und Abfertigung der Frachtgüter. Den Abschluss der Reise durch die Provinz Bas-Congo bildete ein Besuch des Inga Staudamms. Dort sind mehrere Unternehmen aus Deutschland dabei, die Anlage zu rehabilitieren. Botschafter Manig und seine Delegation ließen sich vom Projektleiter der Firma ANDRITZ Hydro INGA II über den Stand der Arbeiten unterrichten. Neben Vertretern des kongolesischen Energieversorgers SNEL wurde die Delegation auch vom Ministers für Infrastruktur der Provinz Bas-Congo begleitet, der der Delegation eine Einweisung in die geplante Errichtung des Staudamms Inga III gab. Inga III wird in seiner Endausbaustufe eines der weltweit größten Wasserkraftwerke sein. Für die Realisierung dieses Projekt stehen deutsche Unternehmen bereit.

Besuch Botschafter Dr. Manig in die Provinz Bas-Congo

Botschaft Kinshasa